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Klimaschutz im Bundeshaus vom 17. October 2007

Der Umweltschutz gewinnt bei den Wahlen einen neuen Stellenwert. Greenpeace informiert, wer sich in der Schweizer Regierung fürs Klima einsetzt und wer eine Bremse für den Umweltschutz darstellt.

Moritz Leuenberger in der Cessna
Umweltverschmutzung - Vergiftung und Zerstörung der Erde

Wir diskutieren über den Bau eines Atomkraftwerkes im gleichen Moment baut China in der Woche ein Kohlenkraftwerk, welches mit Braunkohle betrieben wird, was die klimaschädlichste und ineffizienteste Art zur Energie Erzeugung ist.
Es kann nicht sein, dass bei Klimafragen die ganze Welt auf China zeigt, aber da wirft sich bei mir die Frage auf, ob man sich nicht für China stark machen sollte? Immerhin wurde jetzt nachgewiesen, dass ein Teil des gemessenen Feinstaubes auf der Jungfrau von dort stamme. Und in Pecking befindet sich inzwischen sechsmal so viel Feinstaub wie in New York.

Moritz Leuenberger in der Cessna
Moritz Leuenberger in der Cessna

Flugverkehr

Nebenbei fliegt unser Verkehrsminister, welcher das Benzin um 50 Rappen verteuern möchte (auf den Konsumenten abwälzen ist immer noch am einfachsten) um die halbe Welt.
Ich hoffe der Aufenthalt in NY hat sich gelohnt und der engagierte amerikanische Umweltpolitiker Arnold Schwarzenegger konnte sich über Bush aussprechen. Manövriert Herr Schwarzenegger eigentlich immer noch einer der vier Hummer auf asphaltierten Strassen (Nein, ich meine nicht die Wasserstoffversion, welche nebenbei bemerkt auch eine miserable Ökobilanz hat!)?
Im Gegensatz zu unserem Umweltminister darf Arnie einen Privatjet sein eigen nennen. Im Bundesrat muss man sich mit dem Flugzeug des Bundes abgeben (ich hoffe es wurde trotzdem weichstes Sitzpolster verwendet! Sollte bei 15 Millionen Franken eigentlich drin liegen). Aber da gibt es im Bundesrat einige weitere Geschichten von Staatsleuten, die Umweltschutz predigen, aber davon selber nicht viel halten.
Da hätten wir die Komfortansprüche der Bundesrätin Calmy-Rey. Frau Metzler musste in Ihrer Amtszeit feststellen, dass Flüge von St-Gallen nach Bern nicht ohne Probleme vonstatten gehen (typisch diese Kurzstreckenflüge…). Wer sonst noch dafür sorgt, dass die beiden Hubschrauber und die Cessna keine Standschäden bekommen weiss ich nicht.

Ach ja, der Flugverkehr wächst pro Jahr um ca. 7% und jetzt ist es sogar möglich zu zweit in einem Doppelbett (Sex verboten!) den Atlantik zu überqueren. Es ist alles nur eine Frage des Geldes und wenn Sie mich fragen, ist die Erhöhung des Preises nicht die Lösung aller Klimaprobleme.
Wussten Sie, dass seit dem 6. Oktober die weltweiten verfügbaren natürlichen Ressourcen verbraucht sind? Wenn wir nichts machen, wird es sich früher oder später von alleine erübrigen. Ich hoffe man findet eine Lösung ohne andauernd den privaten Verkehr an den Pranger zu stellen.

Umweltschutz

Ist es eigentlich Paradox, wenn man mit dem Auto zur Arbeit fährt und einen Jahresbeitrag einer Naturschutzorganisation überweist? Eine Milderung des schlechten Gewissens?

Was ich noch sagen wollte:
Wenn der liebe Bundesrat das nächste Mal mit einer Reisegeschwindigkeit von 796 km/h unterwegs ist, sollte er sich wirklich überlegen, ob es sinnvoll ist das Tempolimit (max. 80km/h) auf Schweizer Autobahnen zu begrenzen!

Ich frag mich wohin das führt… Mittlerweile ist auch schon der CO-2 Ausstoss durch das Internet so gross wie durch den Flugverkehr.
Natürlich melde ich mich Freiwillig und tätige sogleich den ersten Schritt!
Ich fordere: IT abschaffen und eine saftige Abfindungen für Informatiker :)

Zum Glück gibt es die tollen Feinstaubmasken bereits ab 6 Franken inkl. Versand!

Worldmapper

Auf Worldmapper wird unser Atlas in anderen Proportionen dargestellt. Es gibt etliche Karten, die aufzeigen wie sich der Flugverkehr, die Arbeitslosigkeit, die Gewalt usw. auf der Erde verteilt.
Eine Übersicht von A-Z zeigt eine Auflistung von aktuell 366 Karten.
Zum Beispiel die Entwicklung im Bereich CO2 vom Jahre 1980 bis 2000 sieht so aus:

Carbon dioxide
Ausstoss von CO2 auf dem Globus der Misere

Interessant wäre die Entwicklung vom Jahre 2000 bis 2008…

Datum: Wednesday, den 17. October 2007 um 13:30 - Bernhard Luginbühl
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Kategorie: Politik, Schweiz
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Terroristen so dumm wie die SP? vom 4. September 2007

NEIN zum Atomrisiko
NEIN zum Atomrisiko

Die SP versucht es wie die SVP mit Panik mache. Nur leider scheint es der linken Partei noch weniger zu gelingen als dem SVP-Zottel.

Zitiert von: SP
„Wir wollen aufzeigen, dass es die absolute Sicherheit bei AKWs nicht gibt“

Jetzt frage ich mich, wie sie aufzeigen wollen, dass die Sicherheit nicht gewährleistet ist, wenn diese Politiker überhaupt keine Ahnung von einem Atomkraftwerk haben?
Wenn ein Flieger in den Kühlturm kracht wird das wohl kaum ein super GAU zur Folge haben, da der Reaktor keinen schaden nehmen wird.

Bei 20 Min wird dieses Plakat von PR-Experte Manfred Messmer kritisiert, der auch nicht auf die falsche Tatsache hingewiesen hat, dass der Kühlturm keine Gefahr darstellt. Aber umso mehr den Richtungswechsel und die falsche Interpretation in Frage stellt.

Da können wir nur Hoffen, dass sich die Terroristen vor einem Anschlag genau so gut informieren wie die SP vor einer Werbekampagne!

Beim erarbeiten der SVA zum Thema Atomenergie hatten wir bei einer Umfrage festgestellt, dass sich solche Personen am meisten gegen AKWs äusserten, welche nur sehr wage über dieses Thema informiert waren.

Und was interessiert sich die SP über Kraftwerke im Ausland? Die haben sich natürlich nicht einmal die Mühe gemacht ein schweizer AKW für die schmucke Photoshopanpassung zu verwenden!

Datum: Tuesday, den 4. September 2007 um 23:43 - Bernhard Luginbühl
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Kategorie: Politik, Schweiz
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Basler Läckerli vom 30. August 2007

Basler Läckerli Huus
Basler Läckerli Huus

Wisst ihr was ein Tag wortwörtlich versüssen kann? Wenn man am Abend nach der Arbeit (heute wieder mit wiedersprüchlichen Fehlermeldungen) ein Packet auffindet mit der Aufschrift „Läckerli-Huus“. Für die Schweizer unter uns dürfte klar sein, was für ein Inhalt einem erwarten könnte.
Obwohl diese Basler Läckerli einen grossen Bekanntheitsgrad geniessen, möchte ich kurz erwähnen um was es sich handelt.
Basler Läckerli kann man mit Lebkuchen vergleichen mit dem Unterschied, dass diese in kleine rechteckige Stücke geschnitten werden und durch Honig, Nüssen, Zuckerglasur etc. süsser und „chüschtiger“ (schmackhafter) schmecken.

Geschichte der Basler Läckerli

Zitiert von: http://de.wikipedia.org
Seine Ursprünge hat das Gebäck bereits Mitte des 14. Jahrhunderts bei den Lebkuchenherstellern, die nicht etwa der Bäcker- sondern der Herrenzunft zur Safran (Gewürzhändler und Krämer) angehörten, im Imbergässlein in der Basler Innenstadt. Zur Zeit des Konzils von Basel (1431–1449) wurde ein kleiner Imbiss für die gegen dreihundert versammelten Kirchenfürsten gesucht. Der Lebkuchen schien aber zu bescheiden für den Anlass, worauf die Lebkücher eine edlere Variante schufen. Der Begriff „Basler Läckerli“ taucht erstmals 1720 amtlich auf.

Geschenk - Dose “Memories of Switzerland” 1,3 kg Basler Läckerli

Basler Läckerli
Basler Läckerli

Ich habe dieses Packet nicht wie Kollege Roman bestellt. Nein, ich habe es von Walter geschenkt bekommen! Eigentlich wollte er mir dieses per Feldpost in die geräumige Kaserne schicken, wo ich glücklicherweise bereits seit zwei Wochen entlassen wurde.
Und warum dieses Geschenk?
Die RS-Berichte lesen sich scheinbar trotz den etlichen Rechtschreibefehlern ganz gut und das Risiko, welches ich jedes Mal einging, um ein paar Schnappschüsse zu machen, bezahlte sich aus! Darum habe ich mir als Belohnung ein paar Basler Läckerli verdient *g*.
Mehr dazu in den Kommentaren!

Zusammen mit einer Karte, auf welcher folgendes Stand:

Zitiert von: Walter R. Kopp
Hallo Bernhard
Deine Bescheidenheit ehrt Dich. Aber mit Dose schindet Mann bei Damen mehr Eindruck :-)
Grüessli u en Guete
Wale

Die restlichen RS Berichte werden selbstverständlich folgen! Aber erst muss ich mir ein sicheres Versteck für die Büchse Basler Läckerli suchen, bevor diese von meinen Brüdern vertilgt werden…

In diesem Sinne ein rechtherzliches Dankeschön!

Links zum Thema:
Läckerli Huus
Basler Rezepte

Datum: Thursday, den 30. August 2007 um 22:02 - Bernhard Luginbühl
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Kategorie: My life, Schweiz
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Panzergrenadier Rekrutenschule - Woche 11 vom 14. August 2007

GWA Nachladen
GWA (Gewehraufsatz - Granatwerfer) nachladen
Die Woche stand im Zeichen der Inspektion und des Besuchstages. Bereits beim Betrachten des Arbeitsplanes musste ich mich fragen, wo überhaupt die Zeit zum Vorbereiten des Besuchstages eingeplant wurde.

Tagwache war um 4.30 Uhr, damit genügend Zeit blieb die Halle F und Kaserne auf Vordermann zu bringen, um einen guten Eindruck bei der Inspektion zu hinterlassen. Vor der Verschiebung in den Rouchgrat durften wir unseren Sackbefehl planken, um selber zu kontrollieren, was uns alles fehlte. Sehr sinnvoll…

Die GWA (Gewehraufsatz) Ausbildung fand im Rouchgrat statt bei eisigen Temperaturen für ein Rekrut, welcher die Frühlings-RS absolvierte und eigentlich auf ein mildes Klima erwartet *g*. Ich hatte den Kälteschutz in der Kaserne und war somit einer der Kandidaten, die dementsprechend kalt hatten. Wärmer wurde uns bereits beim ersten Posten! Und dies obwohl es sich hier um ein Informationsposten fürs Funkgerät handelte. Ein Hacken hatte die Sache, denn die Synchronisation der Geräte musste auf einem Hügel in einer gewissen Zeitspanne stattfinden. Nach einigen Verbindungskontrollen und Netzkonfigurationen durften wir uns nach einer Kaffeerunde bei einem US Navy Seal Film weiterbilden. Sachen wie die Fast Attack Vehicles, den Fallschirm- und Taucheinsätzen brachte uns natürlich ins Staunen und der eine oder andere Fragte sich, was wir hier eigentlich machten.

Mittags ass ich zwo Schweinsteaks, da meine Kamelle für meine Verhältnisse zu weit von der Fassstrasse entfernt war. Gemüse mag ich sowieso nicht besonders. Ich will ja nicht das Essen meines Essens wegessen.

Jetzt durften wir den Granatwerfer an unserem Sturmgewehr montieren, um dieser aus vier verschiedenen Schiessstellungen einzusetzen. Es galt ein Fenster oder eine Türöffnung auf 25m, 50m, 75m und 100m zu treffen.
Die folgende Gefechtsübung, der interessantere Teil, bestand darin im Binom die Feuerstellung zu beziehen, um von dort ein Ziel mit dem GWA zu treffen. Der Binompartner unterstütze den Schützen wie beim HG werfen mit Abdeckfeuer auf Jockey-Scheiben. Nach dem Parkdienst und einem zwoten Auslegen des Sackbefehles, was an dieser Stelle ziemlich überflüssig war konnten wir nach dem ID ins Bett.

HOK Thun
HOK Thun
Der Mittwoch diente ganz alleine der Inspektionsvorbereitung, womit am Morgen ein weiteres mal der Sackbefehl ausgelegt wurde. Den restlichen Tag verbrachten wir damit unsere Inspektionsübung zu trainieren. Was in meinem Fall der Häuser und Ortskampf war.

Die Inspektionsübung am Donnerstag war ein besonderes Erlebnis. Zum einen putze uns der Wachtmeister die Schuhe und zum andern konnten wir das erste mal mit den Schützenpanzern mitfahren. Vom Auwald rollten die Panzer Uno, Due, Tre und Quattro mit jeweils 8 Panzergrenadieren Richtung HOK-Anlage, wo wir weiter vorne ausbooteten und die erste Stellung bezogen. Der Zugführer informierte die Gruppenführer, welche uns die Befehle erteilten. Ich befand mich im Panzer Uno, der sich an zwoter Stelle befand. Mit dem Zugführer, der Gefechts Ordonanz und dem Gruppenführer. Wir waren die Unterstützungstruppen, welche den beiden Stosstrupps des Panzers Due abdeckfeuer gab. Dazu bezogen wir als erstes unsere Stellung vor der Häuserkampfanlage. Kurz darauf rannte der erste Stosstrupp zum Haus Nr. 1. HG in den ersten Raum, diesen säubern und sichern. Der zwote Stosstrupp war nun auch auf dem Weg und übernahm weitere Räume. Jetzt erhielt unsere Gruppe das Top um nachzustossen. Leider wurde ein Kamerad von einem Markör getroffen. Waffe gesichert, entladen und entfernt, damit der Verletzte kein Risiko darstellt. Danach konnte er geborgen werden. Ich und ein zwoter Rekrut zogen Ihn ins Haus, wo sich das verwundeten Nest befand. Keuchend und irgendwie in einer Hektik, als wäre es ein richtiger Einsatz las ich die verwundeten Karte, um ihn zu verarzten. Latexhandschuhe montiert und das IVP um den Kopf gewickelt. Danach natürlich den Zustand des Verletzten regelmässig überprüft. Als endlich der Befehl Taxi, Taxi erschallte wurden die verletzten Kameraden verladen und mit dem Panzer zurückverschoben. Leider kam ich somit während der Übung nicht wirklich zum Einsatz, aber beim HOK läuft nie alles nach Plan. Wie man sieht kann sich das bereits vor dem Weg zum feindlichen Haus ändern.

HOK Thun
HOK - Unterstützungstrupp
Der Stabsadjutant bewertete die Übung, welche im grossen und ganzen Gut von statten ging. Wie immer gab es selbstverständlich einige Punkte (Kommunikation, HOK Grundsätze), die verbessert werden müssen, dafür waren andere umso besser. Auch der Oberstleutnant war zufrieden mit unserer Leistung. Was uns aber am meisten gefreut hat, waren die Worte des Leutnants vor der Bewertung. Er meinte, egal wie die Übung bewertet wird, der Einsatz war sehr gut! Genau so wie er sich das vorstellte.

Der Besuchstag war für die Rekruten, Obergefreiten und ich denke sogar für Wachtmeister, Leutnant und Oberleutnant eine Endtäuschung. Wir durften nicht schiessen, kein Schützenpanzereinsatz, keine Action, kein Tarnen, keine Markmunition, kein Schlamm für den Drillparcours… Es wurde uns in der ganzen Linie so ziemlich alles verboten, was wir eigentlich den ganzen Tag machen. In Thun sei der Einsatz von scharfer Munition untersagt, das sagt aber ein Panzergrenadier in Aigle auch. Ich frage mich einfach, ob es an der Verantwortung, dem Organisationsaufwand oder wirklich der Sicherheit dient. Ich fand den Besuchstag beschämend und würde bei einem weiteren Tag der Angehörigen niemand einladen. Wir sind keine Füsiliere, wir sind Panzergrenadiere… Von wegen! Wir können in Bezug auf den Tag der Angehörigen den Füsilieren in keinster Weise das Wasser reichen. Wieso dieser Anlass nicht in Bure stattfinden kann, ist mir auch ein Rätsel, wo wir zudem besser ausgebildet wären. Hier erkennt man, dass die Inspektion für die Majore und höhere Kader überaus mehr von Bedeutung ist. Wieso durften wir auf einmal mit dem Schützenpanzer fahren, obwohl wir die Sicherheitsvorschriften noch gar nicht kannten?

HOK Thun
Schützenpanzer Uno, Due, Tre und Quatro
Am Besuchstag bewältigte ich für meinen Teil einen Drillparcours mit dem Stgw und dem GWA, welcher aus verschiedenen Stellungen bestand. Anfangs wurde geladen, geschossen, nachgeladen und zur nächsten Stellung gerobbt (selbstverständlich auf befeuchtetem Rasen). In der Mitte gab es eine Grenirolle, was mir bei der Hauptprobe nicht wirklich gelang. Wir übten das ganze indem wir einen Durchgang machten. Glücklicherweise klappte es am Besuchstag trotzdem mehr oder weniger ohne Komplikationen.

Zu erwähnen ist noch den Stock, welcher persönlich für den Hauptfeldweibel Howard angefertigt wurde. Warum? Die Woche zuvor brach sein Stöckchen, was unsere Gruppe belächelte. Da meinte er, dies sei überhaupt nicht Lustig und gab uns den Auftrag einen neuen Stock bis Montags herzustellen. Et voilà, ein Prachtstück! ;)
Datum: Tuesday, den 14. August 2007 um 23:28 - Bernhard Luginbühl
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Kategorie: Armee
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Panzergrenadier Rekrutenschule - Woche 10 vom 3. June 2007

Drillparcours
Manipulationsdrillparcours

Der Morgen begann mit einer
Materialkontrolle, wo ich feststellen musste, dass Antibrum (Insektenspray) zu meinem Erstaunen Sackbefehl ist. Erleichtert war ich, dass Sonnencreme, Hautcreme, Nagelfeile, Gel usw. nicht zu unserem Repertoire gehört. Jedenfalls wäre ich jetzt bei einer Mückeninvasion vorbereitet!

Danach konnten wir uns wieder den wesentlichen Dingen widmen und verschoben nach Blumenstein um die Spezialausbildung zu geniessen. Vom Graben bezogen wir Stellung und übten das Schablonenschiessen, welches dazu dient, dass nicht jeder Panzerfaustschütze auf das gleiche Ziel feuert. Also ein systematisches Vernichten der feindlichen Panzer.

Panzerfaust Leistungsnorm 4
Panzerfaust Leistungsnorm 4

Bei Rauch und am Schluss bei C-Alarm wurden die Manipulationen am Stgw90 repetiert. Weiter ging es mit den Panzerfaust Leistungsnormen. Geschossen wurde heute die Leistungsnorm 4, bei welcher mit C-Vollschutz innert 30 Sekunden eine Stellung bezogen, mit dem letztem Atem die Zielidentifikation durchgeführt wurde und danach mussten zwo Ziele bekämpft werden. Neben den Atemschwierigkeiten setzte auch die Hitze zu, wobei wir eigentlich nur eine kurze Strecke rannten. Soviel zum Thema nach erstellen des C-Vollschutzes Auftrag weiter erfüllen…

Der Dienstag verbrachten wir in der INFA, bei welcher verschiedene Posten vorbereitet waren. Beliebtester Posten heute war der Sandienst. Leider nicht wie am Vortag theorielastig, bestand dieser aus einem
Parcours, wo ein weiteres Mal die verschiedenen Transportarten geübt wurden. Neu war der Transport mit der Sanbarre. Bei den 10 Punkten der kleinen Gefechtstechnik wurden

Gefechtstechnik - Schützengraben
Gefechtstechnik - Schützengraben

Stellungsbezüge auf offenem Feld und im Wald mithilfe von
Schützengraben durchgeführt. Natürlich war das Ziel des Postens diese 10 Punkte richtig anzuwenden. Die Feuerschablone wurde mit der
SIM Panzerfaust mithilfe eines Drillparcours eingetrichtert. Und da kommen wir auch schon zum schönsten Posten dieses Tages. Spiel und Pass! Mit anderen Worten wurde
Football gespielt.
Voller Einsatz und trotzdem keine Verletzte wurde mehr oder weniger erfüllt.

Der Militärsporttest wurde Mittwochmorgens durchgeführt, was bis auf den
12min Lauf nicht wirklich anstrengend war. Nachmittags erreichte ich endlich die geforderten 72 Punkte beim
300m Probewettschiessen, was aber beim Schiesstest bestimmt wieder ganz anders aussehen wird.

Bereits wieder in Blumenstein wurde mit den Leistungsnormen der Panzerfaust fortgefahren. Ich durfte bereits LN5 schiessen. In 30 Sekunden zur Feuerstellung robben, in 15 Sekunden erstellen und nach dem Befehl „Feuer“ innert 5 Sekunden einen Schuss abgeben. Nach einem Treffer musste das Abschussgerät in die andere Stellung auf die PzF des Kameraden aufgesetzt werden. Mit viel Glück konnte ich einen Treffer verzeichnen. Wie man dies unter Stress schaffen sollte weiss ich auch nicht.

GWA
GWA - Gewehraufsatz montieren

Wir lernten eine neue Waffe
(GWA – Gewehraufsatz) kennen, mit welchen Splitterpatronen abgefeuert werden können. Diese Waffe ist besonders für den Häuserkampf geeignet um Räume zu säubern. Die Splipat hat eine Reichweite von max. 110 Meter und detoniert nach dem Aufprall sofort. Es werden 500 Splitter freigesetzt, was heisst, dass nach 4m immer noch 4 Splitter auf einem Quadratmeter verteilt sind. Es ist somit der Ersatz für die HG für weitere Distanzen.
Geschossen wurde natürlich nicht! Wir lernten die Sicherheitsvorschriften und übten das Manipulieren. Dazu wurden zwo Gruppen erstellt, um einen kleinen Wettkampf zu starten. Die Gruppe welche am meisten Zeit zum manipulieren hatte, kam in den Genuss ein bisschen zu Rennen.

Abends gab es eine Kurzversion der Übung Fusion, wo ein paar Zahnstocher mit jeweils zwo Rekruten transportiert wurden. Es galt den Zahnstocher im Laufschritt wieder in den Wald zu bringen. Dort fasste jeder Zug einen Stein, welcher an den Startpunkt gehievt wurde.

Zahnstocherlauf
Zahnstocherlauf

Danach wurde mit den Lastwagen nach Thun verschoben, wobei wir erst meinten es gäbe ein Ritorno. Leider reichte die Zeit doch nicht und der Lastwagen traf nach der Zahnstocherübung ein. Am Abend gab es komisches Essen mit Fisch, Crevetten und anderen mir nicht besonders beliebten Esswaren. Brav alles ausgegessen musste ich mich nach dem ABV vier Mal übergeben. Belastend war dies erst beim Frühsport, wo der kleine Aarelauf (7.6km) gerannt wurde.

Weiter ging es für uns Fäustler wieder in Blumenstein, wo uns ein gemütlicher Tag mit Kartenlesen, bedienen des Funkgerätes, Übung Protecta und GWA Parcours bevor stand.

Datum: Sunday, den 3. June 2007 um 17:59 - Bernhard Luginbühl
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